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Paintball spielen

Wer es gern etwas Farbe ins Spiel bringt, dem wird Paintball gefallen. Das Strategiespiel hat sich aus einem Geheimtipp heraus zu einer begehrten und attraktiven Sportart entwickelt. Dabei kommt man garantiert auf seine Kosten, denn Sachen Spaß und Spannung bleiben keine Wünsche offen. Aber neben dem Spaßfaktor sind

auch andere Fähigkeiten gefragt. Konzentration, Teamgeist und Taktik machen einen großen Anteil an Paintball aus. Spielen kann man es sowohl innen als auch außen. Die Spielfelder der modernen Turniervariante zeigen sich in etwa der Größe eines Fußballfeldes. Im Indoor-Bereich gibt es Spielfelder mit bis zu 9000 qm. Der Platz verteilt sich in diesem Fall oft auf unterschiedlichen Ebenen und voneinander abgetrennten Räumen. Der häufigste Spielmodus ist der "Capture of the flag". Ziel ist es hierbei, die Flagge der gegnerischen Mannschaft zu ergattern und dabei gleichzeitig die eigene vor den Gegnern zu schützen. Jede Flagge hat einen Standort, hat eine Mannschaft ihre Flagge dort aufgehängt, wo die gegnerische hing, hat sie das Spiel gewonnen. Selbstverständlich werden die Spieler der anderen Mannschaft mit allen erlaubten Mitteln versuchen, das zu verhindern. Die Folge ist der gegenseitige Beschuss mit Farbkugeln, um nach und nach die Gegner zahlenmäßig zu minimieren und so dem Erfolg näher zu kommen. Neben Geschick und der Fähigkeit, schnell zu denken und zu handeln, erfordert Paintball planvolles Vorgehen und Zielstrebigkeit. Die Spieldauer liegt bei ungefähr 2 bis 3 Stunden, je nachdem, wie gut man ist und wie schnell man den Gegner "verfarbbeutelt". Das Wetter spielt, wenn man sich denn für die Variante im Freien entschieden hat, eine nur untergeordnete Rolle. Viele Paintball-Fans finden es sogar ganz gut, wenn das Wetter ein bisschen schlechter ist. Es erhöht den Spaßfaktor dadurch nämlich noch einmal zusätzlich.

Jochen Schweizer-Erlebnisgeschenke