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Baggerfahren

Ob es in den Genen steckt oder vielleicht sogar Teil der Evolution ist, wird möglicherweise für immer unbeantwortet bleiben. Aber feststeht: schon die ganz kleinen Jungs spielen in der Sandkiste am liebsten mit Baggern. Da wird Schweres bewegt und verteilt, mächtige Reifen schieben sich durch tiefen Sand, riesige Schaufeln

befördern schwere Lasten von A nach B. Ganz so mag das Größenverhältnis in der Sandkiste noch nicht passen, aber manche Hobbys verlieren auch in späteren Jahren nicht ihren Glanz. Und schon gar nicht ihren Reiz, das zeigt die Begeisterung von Männern am Baggerfahren. Regelrechte Monsterparks sind aus dem Erdboden gestampft worden, und die Begeisterung der Männer hat kaum Grenzen.

Wenn sich die Möglichkeit bietet, einen der größten Bagger der Welt zu steuern, werden andere Dinge zur Nebensache. Die Männer zeigen sich beim Baggervergnügen flexibel. Kleine Mini-Bagger mit einem Eigengewicht von gerade einmal einer Tonne sind ebenso begehrt wie ihre riesigen Verwandten, die gern einmal deutlich mehr als 100 Tonnen auf die Waage bringen. Für den nötigen Respekt vor den mächtigen Bagger-Riesen sorgt das Personal, das die technischen Einweisungen vornimmt. Es erläutert auch die Leistungsfähigkeit und gibt wertvolle Tipps. Danach kann es dann auch schon losgehen mit ausgedehnten Baggerfahrten, Geschicklichkeitsbaggern und anderen Wettbewerben. Aber nicht nur die männlichen Baggerfahrer sind interessiert an den Monsterparks, auch der Rest der Familie findet es hochinteressant, dabei zuzusehen, wie die Giganten gefahren werden. Zumal man sich oft auch in Bagger-Museen ein zusätzliches Bild über die kräftigen Geräte machen kann. Und wer früher einmal in der Sandkiste seine ersten Erfahrungen mit dem Bagger gemacht hat, der bringt in den Park auch gern den Nachwuchs mit, der heute in genau diesem Alter ist.

Baggerfahren bei Jochen Schweizer